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Bedingungen
Die Lebensumstände ruandischer Kinder sind von den Folgen des Bürgerkrieges geprägt. Viele von ihnen leiden unter Kriegsverletzungen oder an den Traumata des Krieges. Schätzungsweise 820.000 Mädchen und Jungen sind Waisen. Viele leben in extremer Armut. Fehlender Zugang zu Bildung und ärztlicher Versorgung, sowie Kinderarbeit und die Ausbreitung von HIV und Aids stellen nur einige Kinderrechtsverletzungen in Ruanda dar.

Gesundheit
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist unzureichend. Die Kinder- und Müttersterblichkeitsrate ist sehr hoch. Es fehlt an Gesundheitszentren, qualifiziertem medizinischen Personal sowie an Medikamenten, vor allem in den ländlichen Gebieten. Viele Menschen erkranken an Malaria, Tuberkulose oder schwerem Durchfall. HIV und Aids werden immer mehr zu einer Bedrohung. Viele Menschen leiden noch an den Kriegsfolgen.

Bildung
Der Besuch der Grundschule dauert acht Jahre. Nach offiziellen Angaben beträgt die Alphabetisierungsrate 64 Prozent. Das Bildungswesen ist jedoch stark angeschlagen. Es fehlt an Schulen, ausgebildetem Lehrpersonal und Schulmobiliar. Viele Kinder brechen die Schule vorzeitig ab, weil sie zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen.

Lebensumfeld
Knapp 73 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasserund nur 41 Prozent Zugang zu Sanitäreinrichtungen. Abholzung und Kriegsschäden führten zu einem starken Rückgang der Wald- und Baumbestände und begünstigen nach wie vor Bodenerosionen. Fast 90 Prozent der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Mehr als die Hälfte der Ruander leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag.

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